Dorferneuerung Ludenhausen: Kirchenmauer und Umfeld

Donnerstag, 23. Mai 2013

Ein Schmuckstück für das Ortsbild


Die Gestaltung der Kirchenmauer sowie des Umfeldes in Ludenhausen ist sehr schön geworden. Die Arbeiten konnten erfolgreich abgeschlossen werden.  Bis das Projekt „Dorferneuerung Ludenhausen – Kirchenmauer und Umfeld“ in seinem jetzigen Zustand glänzen konnte – war es ein mühsamer Weg:

Es war von Anfang an eine schwierige Baustelle, denn ein geologisches Gutachten hatte ergeben, dass eine einfache Sanierung der Friedhofsmauer aufgrund des instabilen Untergrundes nicht möglich ist.  Bereits im Herbst 2011 konnte mit den Sanierungs- und Umgestaltungsarbeiten an der Friedhofsmauer in Ludenhausen begonnen werden. Der Vorstand der Dorferneuerung und der Gemeinderat vergaben in einer gemeinsamen Sitzung am 27.10.2011 jeweils einstimmig die erforderlichen Arbeiten. Für die Sanierung der Kirchenmauern hat man sich für eine neuartige Methode: „selbsttragende Erdvernagelung“ entschieden. 
Dank der Presseberichte über die geplante Maßnahme hat sich eine Firma gemeldet, welche die Mauer in einem speziellen Verfahren verankern konnte.

In vier Abschnitten waren die Arbeiten ausgeschrieben worden.,Günstigster Anbieter sowohl für die Sicherung der mittleren Stützmauer am Friedhofsweg als auch der oberen Stützmauer direkt am  Friedhof mit Mauerankern war BST Bau-Sanierungstechnik aus Glauchau. Die Sicherung der unteren Stützmauer mittels Bohrpfahlwand übernahm die Firma Wöhrl aus Schrobenhausen. Die Tiefbauarbeiten mit Pflaster- und Erdarbeiten sicherte sich die Firma BT Bau- und Tiefbau aus Frohburg; ebenso wie das Verlegen der Leerrohre und die Erdarbeiten für den Wasserleitungsbau.      

Das Geländer wurde im Bereich der Rampenzufahrt nicht mit einer durchgehenden konstanten Geländerhöhe von 1,01 m ausgeführt, sondern auf ca. 60 cm Höhe im Bereich des schräg zu schneiden Mauerpfeilers linear abgesenkt. Ab dem in etwa ebenen Podest der Rampe wurde ein zusätzlicher Handlauf aus Edelstahl bis zum nördlichen Ende des Geländers gesetzt werden, damit ältere Menschen und Kinder sich beim Begehen der Fußwegrampe/-treppe festhalten können.

Die Umpflasterung der Wasserentnahmestelle, die sehr schön gestaltet wurde, wurde etwas größer ausgeführt, damit man beim Entnehmen von Wasser auf befestigten Untergrund steht. Neben den Mauern und dem Aufgang zur Kirche sowie dem Wassersanschluss am Leichenhause umfasst die Maßnahme auch die Neugestaltung des Mesmerbergls und des Kirchweges.

In vielen Gesprächen konnte ich erfahren, dass das Ergebnis der Sanierung der Kirchenmauern sowie des Umfeldes auch bei den Bürgern auf großen Zuspruch stößt und freue mich auf die Einweihung, die am 15. August 2013 beim Pfarrfest stattfinden wird.

Ich möchte mich auch im Namen des Gemeinderates und der Dorferneuerung bei allen, die uns in dieser manchmal etwas schwierigen Bauphase unterstützt haben ganz herzlich bedanken. Besonderer Dank gilt Herrn Pfarrer Michael Vogg, Georg Duschl und Rosi Glück, den fleißigen Helfern des Gartenbauvereines, der Nachbarschaft und allen Beteiligten. Herzlichen Dank auch an alle Bürger und Bürgerinnen für das Verständnis, wenn der Weg zur Kirche mal nicht ganz so barrierefrei war.

Ihre Bürgermeisterin

Margit Horner-Spindler