Friedhofsmauer auf wackligem Grund

Dienstag, 20. Juli 2010

Die Friedhofsmauer in Ludenhausen steht auf wackligem Untergrund – und kann deshalb nicht ohne Weiteres so saniert und umgestaltet werden, wie bislang geplant. Nun soll durch ein Böschungsgutachten geklärt werden, wie und zu welchen Kosten das Projekt Friedhofsmauer und -auffahrt in Angriff genommen werden kann.

Niemand hatte damit gerechnet, dass der Hang mit seinen sechs Metern Höhendifferenz und 40 Grad Neigung auf bis zu drei Meter hoch aufgeschichteten Schutt-, Beton- und Brandresten fußt. Damit aber ist klar, dass die Friedhofsmauer nicht für sich alleine gesehen werden darf, sondern die Stabilität des gesamten Komplexes betrachtet werden muss. Sie muss deshalb vor einer Sanierung so verankert werden, dass nicht der komplette Hang ins Rutschen gerät - entweder über eine Rückverankerung der Mauer und das Auftragen einer Spritzbetonschale auf die bestehende Mauer durch eine Betonpfahlwand hinter der bestehenden Mauer. Ist der Hang so abgesichert, könnte die Mauer dann abgerissen und neu gestaltet werden.