Gepflasterter Vorplatz am Leichenhaus

Freitag, 10. Juni 2016

Ortstermin am Friedhof mit (im Vordergrund von links) Gemeinderat Lars Scharding, Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler und Landschaftsarchitektin Katrin Mohrenweis.

Nie mehr Matsch und nasse Füße bei Beerdigungen in Ludenhausen: Vor dem Leichenhaus sollen nun ein Platz  und die Zufahrt gepflastert werden. Pläne dafür stellte den Gemeinderäten vor Ort Landschaftsarchitektin Katrin Mohrenweis vor.

Nach einer Besprechung mit Kirchenvertretern und Gemeindearbeiter hatte Mohrenweis ihren Plan erstellt. Er sah eine 2,50 Meter breite Zufahrt, einen etwa acht Meter langen Platz bis zum zweiten Grab vom Leichenhaus aus gesehen sowie einen 1,20 Meter breiten Weg zur Kirche vor, die alle in Granit gepflastert werden. Außerdem sollten die teils kaputten Platten im Vorbereich der Leichenhalle durch den neuen Belag ersetzt werden.

Die Gesamtkosten von rund 13.000 Euro lagen jedoch deutlich höher als die im Haushalt eingestellten 8.000 Euro, so Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler. Sie sah Einsparungsmöglichkeiten durch die Mithilfe der Gemeindearbeiter. Das Pflaster müsse jedoch wegen der Steigung in Segmentbögen und damit möglichst von Fachleuten verlegt werden, so Mohrenweis.

Die Räte einigten sich darauf, den Fußweg zur Kirche wegzulassen und dort stattdessen Kies zu streuen. Außerdem sollen am Leichenhaus nur die vordersten beiden Pflasterreihen ersetzt werden. Den geplanten Vorplatz wollen sie am dritten Grab in einem Bogen enden lassen. Mohrenweis berechnet nun die Kosten neu und stellte sie dann dem Gemeinderat vor.

2.100 Euro musste Bürgermeisterin Horner-Spindler für eine gut 14 Jahre alte Pumpe am Griesacker ausgeben, die dem Starkregen nicht mehr gewachsen war. Gleichzeitig wurde eine weitere Pumpe als Ersatz für ein gleich altes Gerät bestellt, dass in Kürze auch kaputtgehen wird.