Griesacker Ludenhausen ist fertiggestellt

Donnerstag, 05. Juni 2014

„Gottseidank fertig“, freute sich Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler bei der jüngsten Gemeinderatssitzung, die mit einem Ortstermin im Grieacker in Ludenhausen begann. Mit der Endfertigstellung der Straße hat sie eine weitere „sehr, sehr alte Sache“ erledigt. In nicht einmal zwei Monaten „reibungsloser“ Bauzeit wurden dort Wasserschieber und Zweizeiler saniert sowie die Asphaltdeckschicht aufgebracht.

Bereits vor über 20 Jahren war die Tragschicht aus grobkörnigem Asphalt im Griesacker aufgebracht worden. Durch die lange Standzeit hatten sich enorme Schäden ergeben, die teils bis in den Unterbau reichten, informierte Ingenieur Kurt Kummer die Räte. Auch die Granit-Zweizeiler waren zum Teil so marode, dass etwa 140 Meter komplett ersetzt werden mussten. Sämtliche Zweizeiler sind nun mit einem qualitativ hochwertigen, speziellen Haftmörtel verbaut.

Im Zuge der Straßenfertigstellung waren auch die Wasserschieber geprüft und gegebenenfalls ersetzt worden. Außerdem wurde ein defekter Hausanschluss erneuert. Trotz einiger „Überraschungen“ blieben die Kosten aber im vorgesehenen und im Haushalt eingestellten Rahmen, freute sich die Bürgermeisterin. Sie lobte die Arbeit von Ingenieur Kummer und der Baufirma, die „sehr  rücksichtsvoll“ gearbeitet hatte, so Heinrich Quartal.

Beim Ortstermin fielen den Räten drei Stellen auf, in denen sich Pfützen gebildet hatten. Bei der ersten Richtung Riederweg soll eventuell noch ein Stück Asphalt abgefräst werden, um den Ablauf des Wassers zu gewährleisten. Die beiden anderen Stellen dagegen seien so geringfügig, dass man höchstens „verschlimmbessern“ könne, meinten einige Räte.

Kummer ärgerte sich lediglich über einen Unterflurhydranten, den man entdeckt und vermeintlich gerichtet hatte, der aber nach der Asphaltierung nicht funktionierte. Er wurde nun gangbar gemacht, allerdings war ein Aufschneiden des Asphalts dort unumgänglich.

Nachgebessert werden muss wohl auch die „Dulle“ in der Verbreiterung der Kurve zum Gewerbegebiet Eggarten, die an den Ludenhausener Auftrag kostengünstig angehängt werden konnte. Witterungsbedingt nicht ganz gelungen ist zudem die Spritzdecke auf der Straße zwischen Reichling und Issing, so Kummer. Zwischen Ludenhausen und Gimmenhausen war zudem „zu wenig Verkehr“ unterwegs, um den Splitt ordentlich in den Untergrund einzufahren.

Kummer betonte, dass im Griesacker „sehr sehr genau“ darauf geachtet wurde, die Kosten der Sanierungen und der Erschließung strikt zu trennen. Denn nur für Letzteres müssen die Anlieger mitzahlen. Die Beiträge werden voraussichtlich Anfang 2015 verlangt, so Horner-Spindler, da am 15. September die zweite Rate für die Kläranlagenertüchtigung von nochmals einem Euro pro Geschossfläche fällig wird. „Das ist eine faire Lösung“, freute sich Quartal.