Reichling will digitalen Funk-Probebetrieb

Donnerstag, 16. Februar 2012

Die Gemeinde Reichling würde sich am erweiterten Probebetrieb für den Digitalfunk beteiligen. Die Räte folgten damit einstimmig den Ausführungen der beiden Feuerwehrkommandanten Alfons Schelkle (Reichling) und Josef Reizele (Ludenhausen), die sich für eine Teilnahme ausgesprochen hatten.  Für die erforderlichen Geräte zahlt die Gemeinde nach Abzug des 80-prozentigen Zuschusses insgesamt rund 4 000 Euro.

„Der Digitalfunk kommt so und so“ betonte Schelkle in seinen Ausführungen. Denn die Polizei benötige diesen abhörsicheren Funk und Rettungsdienste und Feuerwehren müssten um der Verständigung willen nachziehen, so Reizele. Immerhin gebe es den digitalen Funk bereits in mehreren Ländern.

Mit der Teilnahme am Probebetrieb hätte man die Chance, mitzubestimmen und auf mögliche Funklöcher oder Probleme hinzuweisen, betonten die beiden Kommandanten, die sich bei mehreren Informationsveranstaltungen mit der Thematik auseinander gesetzt haben. Im ersten Halbjahr 2013 würden dazu die erforderlichen Geräte – je eines pro Fahrzeug sowie zehn Handfunkgeräte je Wehr – angeschafft. Im zweiten Halbjahr liefe dann der Probebetrieb, Anfang 2014 wird komplett umgestellt.

Ob der Probebetrieb nach dem positiven Votum der Räte auch tatsächlich kommt, ist laut Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler noch unsicher. Denn einige Gemeinden im Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Fürstenfeldbruck, der vier Landkreis umfasst, haben sich schon gegen den Probebetrieb ausgesprochen.