Reichlings Schulden sinken

Mittwoch, 18. Januar 2017

Der Schuldenstand der Gemeinde Reichling ist deutlich zurückgegangen: Obwohl viele große Projekte verwirklicht wurden, haben sich die Schulden vom Jahr 2014 auf das Jahr 2015 um mehr als 76800 Euro verringert.

Ende 2015 betrugen die Schulden noch 910750 Euro. Das ergab die Jahresrechnung für das vergangene Jahr. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt somit bei 570 Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 lag die Verschuldung pro Einwohner noch bei 1047 Euro und hat sich im Laufe der Jahre damit schon fast auf die Hälfte reduziert.

„Das ist der niedrigste Schuldenstand seit Jahren“, bemerkte Hubert Frankl, der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses. Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler sei es gelungen, die Schuldenlast stetig herunterzubringen – „das ist ihr Hauptverdienst“, stellte Frankl fest.

Besonders lobte der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses den „enormen Einsatz“ der Bürgermeisterin, was die erfolgreiche Suche nach Zuschüssen angehe – sei es über die Dorferneuerung oder bei Projekten wie dem Happerger in Ludenhausen und der Mehrzweckhalle in Reichling. Im Jahr 2015 waren zahlreiche Investitionen nötig – unter anderem für Bauland, für technische Neuerungen in der Wasserversorgung, für Umbaumaßnahmen am Kindergarten und für den Feldwegebau.

An Zins und Tilgung wurden im Jahr 2015 insgesamt knapp 126600 Euro geleistet. Somit hat die Gemeinde Reichling seit dem Jahr 2008 fast 1,5 Millionen Euro an Zins und Tilgung bezahlt.

Von Manuela Schmid