Wasserrechtliche Erlaubnis bis ins Jahr 2046

Donnerstag, 23. Februar 2017

Nach erheblichen Anstrengungen in meiner gesamten Amtszeit haben wir nun die wasserrechtliche Erlaubnis für die Quelle in Reichling bis zum Jahre 2046 erhalten. Unzählige Verhandlungen mit Behörden sind dem vorausgegangen.

Wir haben in dieser Zeit auch erhebliche finanzielle Aufwendungen in die Quellfassung, die technische Ausrüstung und Erneuerungen vorgenommen – seit 2008 für das gesamte gemeindliche Wassernetz über 350.000 €. Mehr Sicherheit und einen großen Schritt in die Zukunft wurde mit der Einrichtung der Fernüberwachung geschaffen. Hier waren wir Vorreiter im ganzen Landkreis.

Der geschlossene Notverbund Reichling-Ludenhausen ermöglicht nun das Pumpen des Wassers in beide Richtungen, was die Trinkwasserversorgung beider Ortsteile jederzeit gewährleistet.

Gleichzeitig konnte der Wasserverlust in den letzten Jahren enorm reduziert werden.

Für die Senkung des Nitratwertes wurden freiwillige Vereinbarungen mit Landwirten getroffen, die ihre Flächen in der Schutzzone der Quellen bewirtschaften. Leider gibt der Gesetzgeber den Kommunen hier sehr wenige Möglichkeiten an die Hand, sodass wir wieder einmal „Einzelkämpfer“ waren.

Nun haben wir es aber geschafft und die wasserrechtliche Erlaubnis erhalten. Eine Bedingung dieser Genehmigung ist allerdings ein mit einer anderen Gemeinde zu schließender Notverbund, der in nächster Zeit geschlossen werden soll. Verhandlungen sind bereits am Laufen.

Ein ganz herzliches Dankeschön an unsere beiden Wasserwarte Walter Mayr und Markus Schallameier, für ihr außerordentliches Engagement.

Margit Horner-Spindler

Erste Bürgermeisterin